Avatar

Avatar ist ein neues Meisterwerk von James Cameron. Der Star-Regisseur vom bisher unberührtem Spitzenfilm Titanic oder auch der Terminator-Reihe, hat nach Titanic nur noch eine Fernsehserie (Dark Angel) und mehrere kleinere Film, sowie einen Dokumentarfilm (Expedition: Bismarck) gedreht.

Er hat aber über die Jahre an der Welt von Avatar gearbeitet. Da wäre zum Einen Pandora, die Welt in der die Geschichte des Filmes spielt. Es ist eine sehr naturbelassene Welt mit vielen verschiedenen Lebewesen. Die verschiedenen Völker leben im Einklang mit der Natur.

Und somit kommt man dann auch schon zu den Völkern und wichtigeren Lebewesen, die in der Geschichte von Avatar eine Rolle spielen. Da wären die naturnahen Ureinwohner Na’vi und die nach Unobtanium (ein sehr effektiver Rohstoff, der die Energieprobleme der Menschen auf der Erde beseitigen könnte)  suchenden Menschen unter der Führung des RDA-Konzerns.

Warum der Film Avatar heisst? Weil es eine Forschergruppe gibt, die es geschafft hat, die DNA von Na’vi mit derjenigen von Menschen zu vereinen und so Hybride herzustellen. Diese “Avatare” können mental von Menschen gesteuert werden, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Hybrid-Körper verbunden werden.

Die Storyline von Avatar dreht sich um einen ab der Hüfte gelehmten Soldaten namens Jake Sully, der das Angebot für ein Projekt zum weit entfernten Pandora zu reisen sofort annimmt, da ihm das Leben als Behinderter auf der Erde nur noch als sinnlos erscheint.

Auf Pandora ist es dann soweit, dass Jake die Kontrolle über einen Avatar bekommt, der genau auf ihn zugeschnitten ist. So erkundet er die farbenfrohe Welt, die voller Wunder ist und lernt schließlich die schöne Na’vi Frau Neytiri kennen, die ihn sofort fasziniert. Mit ihr lernt Jake Sully die Kultur und die Lebensweise der Na’vi kennen. Dabei vergisst er mit der Zeit was seine Aufgabe ist: Einen diplomatischen Kontakt mit den Ureinwohnern aufbauen und sie gleichzeitig ausspionieren.

Als die Leiter des Unternehmens nicht mehr länger warten können, machen sie sich auf den Weg um das wertvolle Unobtanium zu bergen. Das Problem: Das Vorkommen liegt direkt unter der Heimat der Na’vi.

Die wirkliche Revolution ist neben der wunderschönen Welt, die James Cameron mit diesem Film erschaffen hat aber die Technik. Denn Cameron hat für die Produktion dieses Films warten müssen, bis die Technik der Kameras soweit war, um eine neue Motion-Capture Variante mit dem Namen “Modcap-Technologie” anzuwenden. Neu bei dieser Technologie war unter Anderem die Aufnahme von Mimik.

Kritiken

„Das Ereignis ist die Erschaffung von Pandora und die seiner Bewohner. […] Leider können die Charaktere mit der Vielfalt und Ausdifferenzierung dieses Kosmos nie recht Schritt halten. […] Das macht ‚Avatar‘ zwar nicht zum Film des Jahres oder gar des Jahrzehnts, wie hier und da schon trompetet wird, aber zu einem Spektakel, dem man sich unbedingt aussetzen sollte.“ -FAZ-

„Avatar mag vielleicht nicht aufgrund seiner Handlung so außergewöhnlich sein. Die Geschichte eines Mannes, der sich Respekt und Anerkennung eines fremden Volkes erst verdienen muss, wurde beispielsweise schon in Kevin Costners Ethno-Western ‚Der mit dem Wolf tanzt‘ (1990) erzählt. Es ist die revolutionäre Machart, die ‚Avatar‘ zu einem Filmereignis emporhebt, das die technischen Maßstäbe des Kinos neu definiert. Diesen Film sieht man nicht, man erlebt ihn.“ -Cinema-

„Überhaupt streift Cameron in ‚Avatar‘ alles, was die Welt gerade bewegt – die Angst vor dem ökologischen Gau, vor Kriegslüsternheit, vor der zerstörerischen Macht der skrupellosen Gier: Die Menschheit hat ihre Heimat heruntergewirtschaftet, auf also zur Eroberung neuer Kolonien. Die Na’vi erweisen sich als die besseren Menschen – weil sie im Einklang miteinander und mit allem um sie herum leben, weil sie nicht vergessen, dass Sterben traurig ist, wenn sie sich selbst verteidigen. […] So richtig fremde Welten, reiner Eskapismus – der ist nie bewegend, rührend und mitreißend. Das sind nur die Geschichten, in denen wir unsere Sehnsüchte und Ängste wiederfinden. Es gibt eben nichts von Wert außer Liebe, Ehre, Hoffnung – nicht hier und nicht im All.“ -Süddeutsche Zeitung-

Besetzung

  • Sam Worthington: Jake Sully
  • Zoë Saldaña: Neytiri Dis’kahan Mo’at’itey
  • Sigourney Weaver: Dr. Grace Augustine
  • Stephen Lang: Col. Quaritch
  • Michelle Rodríguez: Trudy Chacon
  • Giovanni Ribisi: Selfridge

Infobox

  • Produktionsland: USA
  • Erscheinungsjahr: 2009
  • Länge: 161 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 12
  • Regie & Drehbuch: James Cameron
  • Produktion: James Cameron und Jon Landau
  • Musik: James Horner
  • Kamera: Mauro Fiore
  • Schnitt: John Refoua, Stephen E. Rivkin, James Cameron

zur offiziellen Avatar-Movie Webseite

„Überhaupt streift Cameron in ‚Avatar‘ alles, was die Welt gerade bewegt – die Angst vor dem ökologischen Gau, vor Kriegslüsternheit, vor der zerstörerischen Macht der skrupellosen Gier: Die Menschheit hat ihre Heimat heruntergewirtschaftet, auf also zur Eroberung neuer Kolonien. Die Na’vi erweisen sich als die besseren Menschen – weil sie im Einklang miteinander und mit allem um sie herum leben, weil sie nicht vergessen, dass Sterben traurig ist, wenn sie sich selbst verteidigen. […] So richtig fremde Welten, reiner Eskapismus – der ist nie bewegend, rührend und mitreißend. Das sind nur die Geschichten, in denen wir unsere Sehnsüchte und Ängste wiederfinden. Es gibt eben nichts von Wert außer Liebe, Ehre, Hoffnung – nicht hier und nicht im All.“

Süddeutsche Zeitung [6]